RWE: "Im Rahmen des Hambacher Dialogs haben wir ja auch Ihnen persönlich in
mehrfachen intensiven Gesprächen die gravierenden betrieblichen Folgen
dargelegt, die ein Rodungsstopp hätte. Dabei ist erläutert worden, dass
die Rodungen zwingend erforderlich sind, um den Fortschritt des Tagebaus
und damit einen wichtigen Teil der Stromversorgung Deutschlands nicht
zu gefährden. Nicht weiter zu roden, würde sehr bald einen Stillstand
des Tagebaus nach sich ziehen."
http://www.rwe.com/web/cms/de/3825890/rwe/presse-news/mediathek/newsletter/hambacher-forst/
Michael Zobel: "Appell - Rettet den verbliebenen Hambacher
Wald!"
http://www.kuhle-wampe-aachen.de/bilder/Appell%20an%20RWE%202017.pdf
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Sonntag, 8. Oktober 2017
Dienstag, 3. Oktober 2017
Bürgewaldgemeinden: Gedanken zum "Wert" des Hambacher Waldes
Im Jahr 2012 wurde ein Nachruf auf den Hambacher Forst veröffentlicht.[1] In dem Text wird hergeleitet, warum etwa 2.000 junge Bäume mit einem Kronenvolumen von jeweils 1 cbm gepflanzt werden müssten, wenn ein Altbaum gefällt wird. Die Kosten für diese Aktion dürften etwa 150.000 € betragen. Mit einem durchschnittlichen Bestand von 100 Altbäumen pro Hektar im Hambacher Forst betrüge der "Wert" jeden Hektars geschätzt 15 Millionen Euro. Nicht eingerechnet ist der "Wert" des Ökosystems Wald als Ganzes mit seinem Zusammespiel zwischen Flora und Fauna und seiner Bedeutung für den Wasserkreislauf.
Als der damals noch unter dem Namen Rheinbraun firmierende Tagebaubetreiber 1978 mit dem Aufschluss begann, war der Wald noch 4.100 Hektar groß.[2] Im Jahr 2011 waren davon noch ca. 1.100 Hektar übrig.[1] In den kommenden Jahren wurden jährlich ca. 80 Hektar gefällt.[3] Somit beträgt die Waldfläche jetzt noch ca. 600 Hektar.
Der "Wert" des bereits vernichteten Waldes betrüge geschätzt 52,2 Milliarden Euro. Der "Wert" des noch verbliebenen Restes des Hambacher Forstes betrüge ca. 9,3 Milliarden Euro.
Petition: HAMBACHER WALD RETTEN & KLIMA SCHÜTZEN
https://weact.campact.de/petitions/hambacher-wald-retten-klimaziele-realisieren-1
Quellen:
1. http://www.buirerfuerbuir.de/index.php/aktuelles/1-nachruf
2. https://www.bund-nrw.de/themen/braunkohle/hintergruende-und-publikationen/braunkohlentagebaue/hambach/
3. https://hambacherforst.org/hintergruende/der-wald/
---
Der Text von Antje Grothus in Anlehnung an "Bild im Baum" von Wolfgang Buff.
http://www.buirerfuerbuir.de/index.php/aktuelles/1-nachruf
Diese etwa 100 Jahre alte Buche im Hambacher Forst sollten Sie sich etwa 20 Meter hoch und mit etwa 12 Meter Kronendurchmesser vorstellen. Mit mehr als 600.000 Blättern verzehnfacht sie ihre 120 qm Grundfläche auf etwa 1.200 qm Blattfläche. Durch die Lufträume des Blattgewebes entsteht eine Gesamtoberfläche für den Gasaustausch von etwa 15.000 qm, also zwei Fußballfeldern!
9.400 Liter (= 18 kg) Kohlenstoffdioxid verarbeitet dieser Baum an einem Sonnentag. Bei einem Gehalt von 0,03% Kohlenstoffdioxid in der Luft müssen etwa 36.000 cbm Luft durch diese Blätter strömen. Die in der Luft schwebenden Bakterien, Pilzsporen, Staub und andere schädliche Stoffe werden dabei größtenteils ausgefiltert. Gleichzeitig wird die Luft angefeuchtet, denn etwa 400 Liter Wasser verbraucht und verdunstet der Baum an dem selben Tag. Die 13 kg Sauerstoff, die dabei vom Baum durch die Photosynthese als Abfallprodukt gebildet werden, decken den Bedarf von etwa 10 Menschen. Außerdem produziert der Baum an diesem Tag 12 kg Zucker, aus dem er alle seine organischen Stoffe aufbaut. Einen Teil speichert er als Stärke, aus einem anderen baut er sein neues Holz.
Wenn nun der Baum gefällt wird, so müssten etwa 2.000 junge Bäume mit einem Kronenvolumen von jeweils 1 cbm gepflanzt werden, wollte man ihn vollwertig ersetzen. Die Kosten dafür dürften etwa 150.000 € betragen. Der "Wert" des noch verbliebenen Restes des Hambacher Forstes betrüge somit geschätzt 16.500.000.000 € (16,5 Mrd €). Der Wert des bereits vernichteten Waldes das 3-fache!
Berechnungsgrundlagen: Restwaldbestand in 2011 ca. 1.100 ha; durchschnittlicher Bestand an Altbaumbeständen im Hambacher Forst 100/ha (Quelle: RWE)
Als der damals noch unter dem Namen Rheinbraun firmierende Tagebaubetreiber 1978 mit dem Aufschluss begann, war der Wald noch 4.100 Hektar groß.[2] Im Jahr 2011 waren davon noch ca. 1.100 Hektar übrig.[1] In den kommenden Jahren wurden jährlich ca. 80 Hektar gefällt.[3] Somit beträgt die Waldfläche jetzt noch ca. 600 Hektar.
Der "Wert" des bereits vernichteten Waldes betrüge geschätzt 52,2 Milliarden Euro. Der "Wert" des noch verbliebenen Restes des Hambacher Forstes betrüge ca. 9,3 Milliarden Euro.
Petition: HAMBACHER WALD RETTEN & KLIMA SCHÜTZEN
https://weact.campact.de/petitions/hambacher-wald-retten-klimaziele-realisieren-1
Quellen:
1. http://www.buirerfuerbuir.de/index.php/aktuelles/1-nachruf
2. https://www.bund-nrw.de/themen/braunkohle/hintergruende-und-publikationen/braunkohlentagebaue/hambach/
3. https://hambacherforst.org/hintergruende/der-wald/
---
Der Text von Antje Grothus in Anlehnung an "Bild im Baum" von Wolfgang Buff.
http://www.buirerfuerbuir.de/index.php/aktuelles/1-nachruf
Diese etwa 100 Jahre alte Buche im Hambacher Forst sollten Sie sich etwa 20 Meter hoch und mit etwa 12 Meter Kronendurchmesser vorstellen. Mit mehr als 600.000 Blättern verzehnfacht sie ihre 120 qm Grundfläche auf etwa 1.200 qm Blattfläche. Durch die Lufträume des Blattgewebes entsteht eine Gesamtoberfläche für den Gasaustausch von etwa 15.000 qm, also zwei Fußballfeldern!
9.400 Liter (= 18 kg) Kohlenstoffdioxid verarbeitet dieser Baum an einem Sonnentag. Bei einem Gehalt von 0,03% Kohlenstoffdioxid in der Luft müssen etwa 36.000 cbm Luft durch diese Blätter strömen. Die in der Luft schwebenden Bakterien, Pilzsporen, Staub und andere schädliche Stoffe werden dabei größtenteils ausgefiltert. Gleichzeitig wird die Luft angefeuchtet, denn etwa 400 Liter Wasser verbraucht und verdunstet der Baum an dem selben Tag. Die 13 kg Sauerstoff, die dabei vom Baum durch die Photosynthese als Abfallprodukt gebildet werden, decken den Bedarf von etwa 10 Menschen. Außerdem produziert der Baum an diesem Tag 12 kg Zucker, aus dem er alle seine organischen Stoffe aufbaut. Einen Teil speichert er als Stärke, aus einem anderen baut er sein neues Holz.
Wenn nun der Baum gefällt wird, so müssten etwa 2.000 junge Bäume mit einem Kronenvolumen von jeweils 1 cbm gepflanzt werden, wollte man ihn vollwertig ersetzen. Die Kosten dafür dürften etwa 150.000 € betragen. Der "Wert" des noch verbliebenen Restes des Hambacher Forstes betrüge somit geschätzt 16.500.000.000 € (16,5 Mrd €). Der Wert des bereits vernichteten Waldes das 3-fache!
Berechnungsgrundlagen: Restwaldbestand in 2011 ca. 1.100 ha; durchschnittlicher Bestand an Altbaumbeständen im Hambacher Forst 100/ha (Quelle: RWE)
Montag, 2. Oktober 2017
Bürgewaldgemeinden: Von guten Mächten wunderbar geborgen
Die Auseinandersetzung mit dem Wachszins von Arnoldsweiler brachte mich zu dem geistlichen Gedicht des evangelischen Theologen und NS-Widerstandskämpfers Dietrich Bonhoeffer. Verfasst im Dezember 1944 in der Gestapo-Haft, ist es Bonhoeffers letzter erhaltener theologischer Text vor seiner Hinrichtung am 9. April 1945.
https://de.wikipedia.org/wiki/Von_guten_M%C3%A4chten_treu_und_still_umgeben
Siegfried Fietz singt 'Von guten Mächten wunderbar geborgen'.
1.
Von guten Mächten treu und still umgeben,
behütet und getröstet wunderbar,
so will ich diese Tage mit euch leben
und mit euch gehen in ein neues Jahr.
Refrain:
Von guten Mächten wunderbar geborgen,
erwarten wir getrost, was kommen mag.
Gott ist mit uns am Abend und am Morgen
und ganz gewiss an jedem neuen Tag.
2.
Noch will das alte unsre Herzen quälen,
noch drückt uns böser Tage schwere Last.
Ach Herr, gib unsern aufgescheuchten Seelen
das Heil, für das du uns bereitet hast.
3.
Lass warm und still die Kerzen heute flammen,
die du in unsre Dunkelheit gebracht,
führ, wenn es sein kann, wieder uns zusammen.
Wir wissen es, dein Licht scheint in der Nacht.
Lesenacht bei Kerzenschein und Wein
Am Samstag, den 04.11.2017 gibt es in der Arnolduskapelle um 19:30 Uhr eine Lesenacht bei Kerzenschein und Wein. Zitat: "Das Thema in diesem Jahr: Individuum – Familie – Gesellschaft. Wie sind wir geprägt von unserem Umfeld in Familie und Gesellschaft. Hören Sie dazu Lesungen aus verschiedenen Romanen aus unterschiedlichen Kulturen."
http://www.kirche-dueren-nord.de/index.php?option=com_content&view=category&layout=blog&id=59&Itemid=115
Sonntag, 1. Oktober 2017
Bürgewaldgemeinden: Arnolduskapelle
Wikipedia: "Klein St. Arnold, auch Arnolduskapelle genannt, ist eine römisch-katholische Filialkirche im Dürener Stadtteil Arnoldsweiler im Kreis Düren (Nordrhein-Westfalen). Zwischen 1159 und 1902 war sie die Pfarrkirche des Ortes."
https://de.wikipedia.org/wiki/Klein_St._Arnold_%28Arnoldsweiler%29
In der Eingangshalle der Arnolduskapelle befinden sich 17 Kerzenständer mit 16 Wappen der Dörfer Niederzier Sindorf Blatzheim Buir Golzheim Morschenich Merzenich Elsdorf Arnoldsweiler Manheim Rödingen Lich Paffendorf Niederembt Oberzier Ellen
Kerze und Wappen von Manheim: Seit 2013 erbringen Manheimer Pilger auf Initiative von Ortsvorsteherin Loni Lambertz wieder den Wachszins.
https://de.wikipedia.org/wiki/Klein_St._Arnold_%28Arnoldsweiler%29
In der Eingangshalle der Arnolduskapelle befinden sich 17 Kerzenständer mit 16 Wappen der Dörfer Niederzier Sindorf Blatzheim Buir Golzheim Morschenich Merzenich Elsdorf Arnoldsweiler Manheim Rödingen Lich Paffendorf Niederembt Oberzier Ellen
Kerze und Wappen von Manheim: Seit 2013 erbringen Manheimer Pilger auf Initiative von Ortsvorsteherin Loni Lambertz wieder den Wachszins.
Mittwoch, 20. September 2017
Faktencheck zur Bundestagswahl: Kohleausstieg
Die Bundestagswahl am 24. September 2017 rückt immer näher. Und da man zum Thema Energiepolitik so wenig von den Parteien hört, werden im Blog des Bremer Manifests seit dem 1. September wichtige Aspekte der Energiepolitik hinterfragt: 24-mal „fake oder Fakt?“ „falsch oder wahr?“. Bis zur Wahl werden jeden Tag Blogeinträge von verschiedenen Akteuren geschrieben und hier veröffentlicht:
https://www.bremer-manifest.de/blog/news/
Nachfolgend ein Faktencheck zum Kohleausstieg mit Fokus Braunkohle.
fake: Braunkohle sei der einzige heimische Energieträger, der in großen Mengen langfristig subventionsfrei zu wettbewerbsfähigen Konditionen bereitgestellt werden könne.[1] Ein Ausstieg vor 2045 gefährde die Versorgungssicherheit und den Industriestandort Deutschland.
Fakt: Tatsächlich erfolgen in Deutschland Subventionsmaßnahmen für Stein- und Braunkohle in der Größenordnung von mehreren Milliarden Euro jährlich. Dazu gehören u.a. Herstellerprivileg, Lizenzfreistellung und -reduzierung für den Stein- und Braunkohlebergbau, Sanierungsprogramm für Braunkohlebergbaulandschaften, Energiesteuerermäßigung für Energie-intensive Verfahren, Energiesteuerbefreiung für die Stromerzeugung, Forschungs- und Entwicklungsbudget für Kohle, Freistellung von der Stromsteuer sowie Zahlungen für Kapazitätsreserven.[2][3][4] Infrastrukturmaßnahmen werden auch aus öffentlichen Töpfen bezahlt. So wurden beispielsweise die Kosten für die Verlegung der Autobahn A4 im Verhältnis 56,3 zu 43,7 Prozent zwischen Bund und RWE Power als Verursacher des tagebaubedingten Neubaus aufgeteilt.[5]
Funktionierende Ökosysteme bilden unsere Lebensgrundlage.
Für den Braunkohletagebau sollen weiterhin Ortschaften und Ökosysteme weichen. Was ist der „Wert“ von über Jahrhunderte gewachsene Dorfstrukturen?[6] Und was ist der „Wert“ eines Waldes, dessen Beschaffenheit der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie der EU entspricht?[7][8] Bereits mehr als 35.300 Menschen haben die Petition „Hambacher Wald retten und Klima schützen“ unterschrieben.[9] Aktuelle Studien berechnen, dass bei einem früheren Ausstieg die Versorgungssicherheit weiterhin erhalten bleibe.[10]
Fazit: Was tun! Für eine enkeltaugliche Zukunft dürfen wir fossile Energieträger nicht länger abbauen und verbrennen. Es gibt bereits heute Alternativen, die bei fairen Marktbedingungen auch wettbewerbsfähig sind. Jetzt brauchen wir nur noch den Mut, neue Wege zu denken und auch zu gehen. Wie kommen wir zusammen? Dazu finden bundesweit bereits verschiedene Veranstaltungen zum Thema „Energie“ statt.[11] Lasst uns den Übergang hin zu einer nachhaltigen Energieversorgung gemeinsam gestalten!
Hintergrund/links
https://www.bremer-manifest.de/blog/news/
Nachfolgend ein Faktencheck zum Kohleausstieg mit Fokus Braunkohle.
fake: Braunkohle sei der einzige heimische Energieträger, der in großen Mengen langfristig subventionsfrei zu wettbewerbsfähigen Konditionen bereitgestellt werden könne.[1] Ein Ausstieg vor 2045 gefährde die Versorgungssicherheit und den Industriestandort Deutschland.
Fakt: Tatsächlich erfolgen in Deutschland Subventionsmaßnahmen für Stein- und Braunkohle in der Größenordnung von mehreren Milliarden Euro jährlich. Dazu gehören u.a. Herstellerprivileg, Lizenzfreistellung und -reduzierung für den Stein- und Braunkohlebergbau, Sanierungsprogramm für Braunkohlebergbaulandschaften, Energiesteuerermäßigung für Energie-intensive Verfahren, Energiesteuerbefreiung für die Stromerzeugung, Forschungs- und Entwicklungsbudget für Kohle, Freistellung von der Stromsteuer sowie Zahlungen für Kapazitätsreserven.[2][3][4] Infrastrukturmaßnahmen werden auch aus öffentlichen Töpfen bezahlt. So wurden beispielsweise die Kosten für die Verlegung der Autobahn A4 im Verhältnis 56,3 zu 43,7 Prozent zwischen Bund und RWE Power als Verursacher des tagebaubedingten Neubaus aufgeteilt.[5]
Funktionierende Ökosysteme bilden unsere Lebensgrundlage.
Für den Braunkohletagebau sollen weiterhin Ortschaften und Ökosysteme weichen. Was ist der „Wert“ von über Jahrhunderte gewachsene Dorfstrukturen?[6] Und was ist der „Wert“ eines Waldes, dessen Beschaffenheit der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie der EU entspricht?[7][8] Bereits mehr als 35.300 Menschen haben die Petition „Hambacher Wald retten und Klima schützen“ unterschrieben.[9] Aktuelle Studien berechnen, dass bei einem früheren Ausstieg die Versorgungssicherheit weiterhin erhalten bleibe.[10] Fazit: Was tun! Für eine enkeltaugliche Zukunft dürfen wir fossile Energieträger nicht länger abbauen und verbrennen. Es gibt bereits heute Alternativen, die bei fairen Marktbedingungen auch wettbewerbsfähig sind. Jetzt brauchen wir nur noch den Mut, neue Wege zu denken und auch zu gehen. Wie kommen wir zusammen? Dazu finden bundesweit bereits verschiedene Veranstaltungen zum Thema „Energie“ statt.[11] Lasst uns den Übergang hin zu einer nachhaltigen Energieversorgung gemeinsam gestalten!
Hintergrund/links
- Bundesverband Braunkohle: 10 Fakten rund um Braunkohle
http://www.braunkohle-forum.de/55-0-Wissen.html - 2017-05 Europas Abhängigkeit von Kohle beenden: Deutschland
https://www.odi.org/publications/10791-cutting-europe-s-lifelines-coal-germany - 2015-01 Was Strom wirklich kostet
https://www.greenpeace-energy.de/fileadmin/docs/publikationen/Studien/Greenpeace_Energy_Was_Strom_wirklich_kostet_2015.pdf - 2004-01 Braunkohle - ein subventionsfreier Energieträger?
https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/braunkohle-ein-subventionsfreier-energietraeger; https://wupperinst.org/p/wi/p/s/pd/29/ - 2013-05 A4-Verlegung: „Geschäft auf Kosten des Steuerzahlers“
https://www.aachener-zeitung.de/lokales/dueren/a4-verlegung-geschaeft-auf-kosten-des-steuerzahlers-1.574982 - http://energieliga.blogspot.de/search/label/heimat
- http://www.buirerfuerbuir.de/index.php/aktuelles/1-nachruf
- https://www.bund-nrw.de/presse/detail/news/vorerst-keine-rodungen-im-hambacher-wald/
- 2017-07 Wie ein Ausstieg aus der Kohle Deutschlands Klimaziele erreichbar macht, ohne die Versorgungssicherheit zu gefährden
http://www.greenpeace.de/studie-kohleausstieg
- https://weact.campact.de/petitions/hambacher-wald-retten-klimaziele-realisieren-1
- https://www.transition-initiativen.de/themen/energie/termine
- Freitag, 6. Oktober 2017 – 19:00 Wider den Wachstumszwang - in Ökodorf und Kohlegrube: Wie kann eine Welt jenseits von Wachstum, Konkurrenz und Profitstreben aussehen?
https://www.degrowth.info/
- Samstag, 14. Oktober 2017 – 10:30 „Aufbrechen!“ - Aktionsgottesdienst mit Pilgerweg in den Hambacher Forst
http://www.ekir.de/
- Sonntag, 15. Oktober 2017 – 11:30 Waldspaziergang Hambacher Wald Führung der anderen Art in einem einzigartigen alten Laubwald mit Michael Zobel und Eva Töller.
http://naturfuehrung.com/
- Klimaschützer gegen Stromriesen | WDR
https://www.youtube.com/watch?v=u_lxfxqQaTo&list=PLN-ZVQ9Hc8I5EK8ayY5rd5hJCJUDyM5g5
Montag, 18. September 2017
Bürgewaldgemeinden: Wem gehört der Wald?
Arnold von Arnoldsweiler und Bürgewald
Wikipedia: "Arnold von Arnoldsweiler (* im 8. Jahrhundert; † um 800 in Ginnizweiler, heute Düren-Arnoldsweiler) ist ein Heiliger der römisch-katholischen Kirche und war Musiker (Harfenspieler und Sänger) am Hof Karls des Großen. Sein Gedenktag ist der 18. Juli."
https://de.wikipedia.org/wiki/Arnold_von_Arnoldsweiler
Gemeinschaft der Gemeinden (GdG) Düren-Nord: "Arnold erbat 774 während einer Jagd von Karl ein Waldgebiet zwischen Elle und Erft westlich von Köln, das der König ihm zusagte. Gemäß dem geltenden Recht grenzten beide den Wald ab, indem sie oder ihre Beauftragten ihn umritten und Bäume als Grenzzeichen markierten. Die ausführlich geschilderte Übergabe fand in Anwesenheit aller Führungskräfte des Reiches 775 auf dem Reichstag von Düren statt. Sofort nach dem Erhalt schenkte Arnold den Wald Gott und verteilte ihn unter den anliegenden Orten, in deren Besitz er bis 1967 blieb."
http://kirche-dueren-nord.de/index.php?option=com_content&view=article&id=990&Itemid=76
In der Arnolduskapelle sind 16 der beschenkten Dörfer auf Namensschildern aufgelistet.
Siehe Liste unten mit (*).
Wachszins
Gemeinschaft der Gemeinden (GdG) St. Franziskus Düren-Nord: "Bereits 1360 bestätigte Herzog Wilhelm I. von Jülich (geb. um 1299, gest. 1361) die Verpflichtung der Bürgewaldgemeinden zur Entrichtung eines Kerzenopfers am Pfingstdienstag, später am Pfingstmontag. Diese Verpflichtung wurde erst im 19. Jahrhundert abgelöst."
http://kirche-dueren-nord.de/index.php?option=com_content&view=article&id=75&Itemid=65
Wikipedia: "Einige dieser Orte brachten bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts noch den Wachszins nach Arnoldsweiler. Heutzutage wird jedoch aus fast keinem dieser Orte mehr eine Kerze an das Arnoldusgrab gebracht, aber es gibt Ausnahmen. [...] Manheimer Pilger belebten in der Arnolduswoche 2013 diesen Brauch des Wachszinses wieder und opferten das erste Mal seit vermutlich über 100 Jahren eine Kerze am Arnoldusgrab in Arnoldsweiler."
Seit 2013 erbringen Manheimer Pilger wieder den Wachszins.
Katholische Kirche in Kerpen Süd-West: "Arnoldus und der Wachszins. Traditionell nimmt der Ortsausschuss wieder die Einladung zur Arnolduswoche an. Das Thema lautet: Seid bereit, jedem Rede und Antwort zu stehen! Zur gemeinsamen Abfahrt der Teilnehmer treffen wir uns am Mittwoch, 19.07.2017, um 14.00 Uhr wie gewohnt in Manheim, Bergheimer Straße 5. Um 15.00 Uhr besuchen wir die hl. Messe mit anschließender Begegnung im Schützenheim. Herzliche Einladung an alle!"
http://gemeinden.erzbistum-koeln.de/seelsorgebereich-kerpen-sued-west/pfarrnachrichten/bereich_west/2017-07-15-AKTUELL-Bereich-West-Doppelausgabe-Endversion.pdf
Ortsvorsteherin Lonie Lambertz: "Manheimer bringen zu Ehren des Hl. Arnoldus den Wachszins nach Arnoldsweiler."
https://www.manheimer-vereinsrunde.de/aktuelles/
Zitat Anfang
Zur Historie: Der Legende nach haben viele Dörfer den Bürgewald dem Hl. Arnoldus zu verdanken (siehe Wikipedia Arnoldus). Die Nutzer der Bürgewälder waren verpflichtet jährlich einen sog. Wachszins zu entrichten. Der Ortsausschuss der Pfarrgemeinde griff die Anregung der Ortsvorsteherin auf und ließ diesen Brauch nochmals aufleben.
Dem Programm ist der Ablauf der Arnolduswoche zu entnehmen. Sehenswert ist die Kapelle: Fresken von Peter Hecker / Infos aus Wikipedia
Eine Manheimer Gruppe unter Leitung der Vorsitzenden des Ortsausschusses Cilly Rüttgers und Ortsvorsteherin Lonie Lambertz, fuhr nach Arnoldsweiler um nach alter Tradition den Wachszins zu bringen und die Verbundenheit mit dem Hl. Arnoldus zu bekunden. Ein Manheimer Künstler hat eine Kerze beschriftet, die neben der Reliquie des Hl. Arnoldus zum Beginn der Arnolduswoche aufgestellt wurde. Viele Jahre blieb der Platz, der für die Kerze der Manheimer vorgesehen war, leer. Das Wappen, als Kennzeichnung, ist verschwunden.
Manheim, erstmals 898 n. Chr. urkundlich erwähnt, war neben Etzweiler und Morschenich eine der drei ältesten Rodungsinseln im Bürgewald. Zunächst siedelten hier wohl fränkische Bauern. 1027 ging die Grundherrschaft an das Erzbistum Köln über. Ab 1954 bildeten die Gemeinden Buir und Manheim einen gemeinsamen Amtsbezirk. Zum 1. Januar 1975 wurde Manheim dann der neuen Stadt Kerpen zugeordnet. Bis vorletztes Jahr wohnten in Manheim 1600 Menschen.
Braunkohletagebau
Der Ort Manheim und der Bürgewald müssen nun dem Tagebau Hambach weichen. Der Umbruch ist schon weit fortgeschritten, seit dem 1. April 2012 kann am neuen Ort in der Nähe von Kerpen, am Naturschutzgebiet Dickbusch gebaut werden. Über 90 Neubauten werden dort aktuell errichtet und 20 Manheimer wohnen schon am neuen Ort.
Deshalb ist es wichtig, möglichst viele Erinnerungen an den Charakter ihres Ortes und der Umgebung zu erhalten.
Die Erinnerung an die Arnoldussage und die Idee an den Feierlichkeiten der Arnolduswoche teilzunehmen, kann ein wesentlicher Baustein dieser Erinnerung sein. Vielleicht gelingt es auch das Wappen, das am Kerzenleuchter in der Kapelle hing, wiederzufinden oder neu herzustellen.
Zitat Ende
Tagebau Hambach: "Der damals noch unter dem Namen Rheinbraun firmierende Tagebaubetreiber leitete 1974 das Genehmigungsverfahren für den Tagebau ein und konnte 1978 mit dem Aufschluss beginnen."
https://de.wikipedia.org/wiki/Tagebau_Hambach
Die letzten Reste des Bürgewaldes...
https://hambacherforst.org/rodungssaison-17/
Nach den Plänen von RWE soll vom Hambacher Forst nichts übrig bleiben.
http://energieliga.blogspot.de/2017/08/rheinisches-braunkohlenrevier.html
Im Folgenden eine Aufzählung der Bürgewaldgemeinden:
Arnoldsweiler, 52353 Düren (*)
Ellen, 52382 Niederzier (*)
Hambach, 52382 Niederzier
Oberzier, 52382 Niederzier (*)
Niederzier, 52382 (*)
Lich-Steinstraß, 52428 Jülich († 1989) (*)
Bettenhoven, 52445 Titz
Höllen, 52445 Titz
Rödingen, 52445 Titz (*)
Glesch, 50126 Bergheim
Paffendorf, 50126 Bergheim (*)
Oberembt Frankeshoven, 50189 Elsdorf
Oberembt, 50189 Elsdorf
Niederembt, 50189 Elsdorf (*)
Tollhausen, 50189 Elsdorf
Esch, 50189 Elsdorf
Etzweiler, 50189 Elsdorf († 2005)
Angelsdorf, 50189 Elsdorf
Elsdorf, 50189 (*)
Giesendorf, 50189 Elsdorf
Grouven, 50189 Elsdorf
Berrendorf, 50189 Elsdorf
Heppendorf, 50189 Elsdorf
Kerpen
Manheim, 50170 Kerpen (soll 2022 dem Tagebau weichen) (*)
Blatzheim, 50171 Kerpen (*)
Buir, 50170 Kerpen (*)
Sindorf, 50170 Kerpen (*)
Golzheim, 52399 Merzenich (*)
Morschenich, 52399 Merzenich (soll 2022 dem Tagebau weichen) (*)
Merzenich (*)
im Einzugsgebiet...
Tanneck, Elsdorf († 2005)
Gesolei, Elsdorf († 2003)
Wikipedia: "Arnold von Arnoldsweiler (* im 8. Jahrhundert; † um 800 in Ginnizweiler, heute Düren-Arnoldsweiler) ist ein Heiliger der römisch-katholischen Kirche und war Musiker (Harfenspieler und Sänger) am Hof Karls des Großen. Sein Gedenktag ist der 18. Juli."
https://de.wikipedia.org/wiki/Arnold_von_Arnoldsweiler
Gemeinschaft der Gemeinden (GdG) Düren-Nord: "Arnold erbat 774 während einer Jagd von Karl ein Waldgebiet zwischen Elle und Erft westlich von Köln, das der König ihm zusagte. Gemäß dem geltenden Recht grenzten beide den Wald ab, indem sie oder ihre Beauftragten ihn umritten und Bäume als Grenzzeichen markierten. Die ausführlich geschilderte Übergabe fand in Anwesenheit aller Führungskräfte des Reiches 775 auf dem Reichstag von Düren statt. Sofort nach dem Erhalt schenkte Arnold den Wald Gott und verteilte ihn unter den anliegenden Orten, in deren Besitz er bis 1967 blieb."
http://kirche-dueren-nord.de/index.php?option=com_content&view=article&id=990&Itemid=76
In der Arnolduskapelle sind 16 der beschenkten Dörfer auf Namensschildern aufgelistet.
Siehe Liste unten mit (*).
Wachszins
Gemeinschaft der Gemeinden (GdG) St. Franziskus Düren-Nord: "Bereits 1360 bestätigte Herzog Wilhelm I. von Jülich (geb. um 1299, gest. 1361) die Verpflichtung der Bürgewaldgemeinden zur Entrichtung eines Kerzenopfers am Pfingstdienstag, später am Pfingstmontag. Diese Verpflichtung wurde erst im 19. Jahrhundert abgelöst."
http://kirche-dueren-nord.de/index.php?option=com_content&view=article&id=75&Itemid=65
Wikipedia: "Einige dieser Orte brachten bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts noch den Wachszins nach Arnoldsweiler. Heutzutage wird jedoch aus fast keinem dieser Orte mehr eine Kerze an das Arnoldusgrab gebracht, aber es gibt Ausnahmen. [...] Manheimer Pilger belebten in der Arnolduswoche 2013 diesen Brauch des Wachszinses wieder und opferten das erste Mal seit vermutlich über 100 Jahren eine Kerze am Arnoldusgrab in Arnoldsweiler."
Seit 2013 erbringen Manheimer Pilger wieder den Wachszins.
Katholische Kirche in Kerpen Süd-West: "Arnoldus und der Wachszins. Traditionell nimmt der Ortsausschuss wieder die Einladung zur Arnolduswoche an. Das Thema lautet: Seid bereit, jedem Rede und Antwort zu stehen! Zur gemeinsamen Abfahrt der Teilnehmer treffen wir uns am Mittwoch, 19.07.2017, um 14.00 Uhr wie gewohnt in Manheim, Bergheimer Straße 5. Um 15.00 Uhr besuchen wir die hl. Messe mit anschließender Begegnung im Schützenheim. Herzliche Einladung an alle!"
http://gemeinden.erzbistum-koeln.de/seelsorgebereich-kerpen-sued-west/pfarrnachrichten/bereich_west/2017-07-15-AKTUELL-Bereich-West-Doppelausgabe-Endversion.pdf
Ortsvorsteherin Lonie Lambertz: "Manheimer bringen zu Ehren des Hl. Arnoldus den Wachszins nach Arnoldsweiler."
https://www.manheimer-vereinsrunde.de/aktuelles/
Zitat Anfang
Zur Historie: Der Legende nach haben viele Dörfer den Bürgewald dem Hl. Arnoldus zu verdanken (siehe Wikipedia Arnoldus). Die Nutzer der Bürgewälder waren verpflichtet jährlich einen sog. Wachszins zu entrichten. Der Ortsausschuss der Pfarrgemeinde griff die Anregung der Ortsvorsteherin auf und ließ diesen Brauch nochmals aufleben.
Dem Programm ist der Ablauf der Arnolduswoche zu entnehmen. Sehenswert ist die Kapelle: Fresken von Peter Hecker / Infos aus Wikipedia
Eine Manheimer Gruppe unter Leitung der Vorsitzenden des Ortsausschusses Cilly Rüttgers und Ortsvorsteherin Lonie Lambertz, fuhr nach Arnoldsweiler um nach alter Tradition den Wachszins zu bringen und die Verbundenheit mit dem Hl. Arnoldus zu bekunden. Ein Manheimer Künstler hat eine Kerze beschriftet, die neben der Reliquie des Hl. Arnoldus zum Beginn der Arnolduswoche aufgestellt wurde. Viele Jahre blieb der Platz, der für die Kerze der Manheimer vorgesehen war, leer. Das Wappen, als Kennzeichnung, ist verschwunden.
Manheim, erstmals 898 n. Chr. urkundlich erwähnt, war neben Etzweiler und Morschenich eine der drei ältesten Rodungsinseln im Bürgewald. Zunächst siedelten hier wohl fränkische Bauern. 1027 ging die Grundherrschaft an das Erzbistum Köln über. Ab 1954 bildeten die Gemeinden Buir und Manheim einen gemeinsamen Amtsbezirk. Zum 1. Januar 1975 wurde Manheim dann der neuen Stadt Kerpen zugeordnet. Bis vorletztes Jahr wohnten in Manheim 1600 Menschen.
Braunkohletagebau
Der Ort Manheim und der Bürgewald müssen nun dem Tagebau Hambach weichen. Der Umbruch ist schon weit fortgeschritten, seit dem 1. April 2012 kann am neuen Ort in der Nähe von Kerpen, am Naturschutzgebiet Dickbusch gebaut werden. Über 90 Neubauten werden dort aktuell errichtet und 20 Manheimer wohnen schon am neuen Ort.
Deshalb ist es wichtig, möglichst viele Erinnerungen an den Charakter ihres Ortes und der Umgebung zu erhalten.
Die Erinnerung an die Arnoldussage und die Idee an den Feierlichkeiten der Arnolduswoche teilzunehmen, kann ein wesentlicher Baustein dieser Erinnerung sein. Vielleicht gelingt es auch das Wappen, das am Kerzenleuchter in der Kapelle hing, wiederzufinden oder neu herzustellen.
Zitat Ende
Tagebau Hambach: "Der damals noch unter dem Namen Rheinbraun firmierende Tagebaubetreiber leitete 1974 das Genehmigungsverfahren für den Tagebau ein und konnte 1978 mit dem Aufschluss beginnen."
https://de.wikipedia.org/wiki/Tagebau_Hambach
Die letzten Reste des Bürgewaldes...
- Kerpener Naturschutzgebiete: Dickbusch, Lörsfelder Busch, Steinheide (448 ha) und Blatzheimer Bürge (85 ha) sowie Kerpener Bruch und Parrig (329 ha)
- Hambacher Forst
https://hambacherforst.org/rodungssaison-17/
Nach den Plänen von RWE soll vom Hambacher Forst nichts übrig bleiben.
http://energieliga.blogspot.de/2017/08/rheinisches-braunkohlenrevier.html
Im Folgenden eine Aufzählung der Bürgewaldgemeinden:
Arnoldsweiler, 52353 Düren (*)
Ellen, 52382 Niederzier (*)
Hambach, 52382 Niederzier
Oberzier, 52382 Niederzier (*)
Niederzier, 52382 (*)
Lich-Steinstraß, 52428 Jülich († 1989) (*)
Bettenhoven, 52445 Titz
Höllen, 52445 Titz
Rödingen, 52445 Titz (*)
Glesch, 50126 Bergheim
Paffendorf, 50126 Bergheim (*)
Oberembt Frankeshoven, 50189 Elsdorf
Oberembt, 50189 Elsdorf
Niederembt, 50189 Elsdorf (*)
Tollhausen, 50189 Elsdorf
Esch, 50189 Elsdorf
Etzweiler, 50189 Elsdorf († 2005)
Angelsdorf, 50189 Elsdorf
Elsdorf, 50189 (*)
Giesendorf, 50189 Elsdorf
Grouven, 50189 Elsdorf
Berrendorf, 50189 Elsdorf
Heppendorf, 50189 Elsdorf
Kerpen
Manheim, 50170 Kerpen (soll 2022 dem Tagebau weichen) (*)
Blatzheim, 50171 Kerpen (*)
Buir, 50170 Kerpen (*)
Sindorf, 50170 Kerpen (*)
Golzheim, 52399 Merzenich (*)
Morschenich, 52399 Merzenich (soll 2022 dem Tagebau weichen) (*)
Merzenich (*)
im Einzugsgebiet...
Tanneck, Elsdorf († 2005)
Gesolei, Elsdorf († 2003)
Sonntag, 17. September 2017
Zumutbare Alternativen
In der Zusammenfassung des 3. Rahmenbetriebsplans zum Tagebau Hambach behauptet RWE Power, dass das Vorhaben im überwiegenden öffentlichen Interesse läge und dass zumutbare Alternativen nicht vorhanden seien.
https://energieliga.blogspot.de/2017/09/denken-wir-heute-auch-morgen.html
Wie kann eine Energieversorgung mit 100% Erneuerbaren Energien aussehen?
In einer aktuellen Studie von energy brainpool im Auftrag von Greenpeace wird ein kompletter Ausstieg aus der Kohleverstromung bis 2030 angenommen.
https://blog.energybrainpool.com/neue-studie-klimaschutz-durch-kohleausstieg/
Und das ist nur eine von vielen Studien, die Alternativen zur Braunkohle aufzeigen.
http://sakura-energie.blogspot.de/p/studien.html
Das Ergebnis jeder Studie hängt von den darin getroffenen Voraussetzungen ab. Die Zahl der verschiedenen Voraussetzungen ist hoch. Eine kleine Auswahl...
1. Es müssen Langzeitspeicher eingeführt sein
2. Es müssen Kurzzeitspeicher eingeführt sein
3. Der Ausbau von Windenergie muss beschleunigt werden
4. Der Ausbau von Solarenergie muss beschleunigt werden
5. Ein Kohleausstiegsgesetz muss erfolgt sein.
6. Es muss die Fülle des motorisierten Individualverkehrs (MIV) vermindert werden.
7. Der Güterverkehr muss reduziert werden
8. Die Elektromobilität muss Diesel und Benzin ersetzen
9. Ökologischer Landbau ist notwendig.
10. Die Wärmegewinnung mit Wärmepumpen muss angelaufen sein.
11. Wir wollen einen sozialverträglichen Strukurwandel gestalten.
12. Wir wollen den Einsatz von Ressourcen für den Aufbau eines Energiesystems auf Basis von Erneuerbaren Energien gering halten, weil deren Gewinnung, Verarbeitung, Nutzung und Entsorgung Auswirkungen auf Ökosysteme hier oder/und anderswo haben.
...
Die gewünschten Voraussetzungen sind in einem gemeinschaftlichen Prozess zu erarbeiten. Wir werden nicht alle Fehler vermeiden können. Aber wir können Verantwortung übernehmen und definierte Risiken nicht länger in die Zukunft verschieben.
Es ist an uns, nachfolgenden Generationen eine Erde zu hinterlassen, auf der alle gut leben können.
https://energieliga.blogspot.de/2017/09/denken-wir-heute-auch-morgen.html
Wie kann eine Energieversorgung mit 100% Erneuerbaren Energien aussehen?
In einer aktuellen Studie von energy brainpool im Auftrag von Greenpeace wird ein kompletter Ausstieg aus der Kohleverstromung bis 2030 angenommen.
https://blog.energybrainpool.com/neue-studie-klimaschutz-durch-kohleausstieg/
Und das ist nur eine von vielen Studien, die Alternativen zur Braunkohle aufzeigen.
http://sakura-energie.blogspot.de/p/studien.html
Das Ergebnis jeder Studie hängt von den darin getroffenen Voraussetzungen ab. Die Zahl der verschiedenen Voraussetzungen ist hoch. Eine kleine Auswahl...
1. Es müssen Langzeitspeicher eingeführt sein
2. Es müssen Kurzzeitspeicher eingeführt sein
3. Der Ausbau von Windenergie muss beschleunigt werden
4. Der Ausbau von Solarenergie muss beschleunigt werden
5. Ein Kohleausstiegsgesetz muss erfolgt sein.
6. Es muss die Fülle des motorisierten Individualverkehrs (MIV) vermindert werden.
7. Der Güterverkehr muss reduziert werden
8. Die Elektromobilität muss Diesel und Benzin ersetzen
9. Ökologischer Landbau ist notwendig.
10. Die Wärmegewinnung mit Wärmepumpen muss angelaufen sein.
11. Wir wollen einen sozialverträglichen Strukurwandel gestalten.
12. Wir wollen den Einsatz von Ressourcen für den Aufbau eines Energiesystems auf Basis von Erneuerbaren Energien gering halten, weil deren Gewinnung, Verarbeitung, Nutzung und Entsorgung Auswirkungen auf Ökosysteme hier oder/und anderswo haben.
...
Die gewünschten Voraussetzungen sind in einem gemeinschaftlichen Prozess zu erarbeiten. Wir werden nicht alle Fehler vermeiden können. Aber wir können Verantwortung übernehmen und definierte Risiken nicht länger in die Zukunft verschieben.
Es ist an uns, nachfolgenden Generationen eine Erde zu hinterlassen, auf der alle gut leben können.
Samstag, 16. September 2017
Denken wir heute auch an morgen?
innogy: „Wir denken heute nicht an morgen.“
http://sakura-energie.blogspot.de/2017/09/innogy-wir-denken-heute-nicht-morgen.html
Und was macht derweil RWE Power?
Schauen wir auf die aus Sicht von RWE wesentlichen Inhalte des 3. Rahmenbetriebsplans für den Tagebau Hambach:
http://www.rwe.com/web/cms/de/1858872/g=2951660/rwe-power-ag/energietraeger/braunkohle/standorte/tagebau-hambach/hambach/
Im Auftrag von Greenpeace hat das Forum Ökologisch Soziale Marktwirtschaft e.V. eine Kurzstudie erstellt und im November 2015 veröffentlicht: „Die gesamte Prozesskette, d.h. vom Abbau über die Verstromung bis zum Nachbergbau, verursacht Kosten, die bisher im Strompreis nicht abgebildet sind und stattdessen von der Gesellschaft getragen werden müssen. In der Studie wird herausgearbeitet, dass allein die Marktpreise von Braunkohlenstrom nicht aussagekräftig sind für die tatsächlichen Kosten der Braunkohle.“
http://www.greenpeace.de/kosten-braunkohle
Derweil bezifferte RWE Power die Nettoschulden im August 2017 auf 21,5 Mrd Euro. RWE hat vielleicht zu lange Zeit nicht an morgen gedacht. In der Zusammenfassung des 3. Rahmenbetriebsplans zum Tagebau Hambach behauptet RWE, dass das Vorhaben im überwiegenden öffentlichen Interesse läge und dass zumutbare Alternativen nicht vorhanden seien.
Genau das stellen wir in Frage.
http://sakura-energie.blogspot.de/2017/09/innogy-wir-denken-heute-nicht-morgen.html
Und was macht derweil RWE Power?
Schauen wir auf die aus Sicht von RWE wesentlichen Inhalte des 3. Rahmenbetriebsplans für den Tagebau Hambach:
http://www.rwe.com/web/cms/de/1858872/g=2951660/rwe-power-ag/energietraeger/braunkohle/standorte/tagebau-hambach/hambach/
S.11: „Art und Ausmaß von Bergschäden und die Frage, ob es überhaupt zu Schädigungen kommen könnte, lassen sich im Vorhinein nicht sinnvoll beantworten.“Zusammenfassend lässt sich sagen: Ja, RWE gibt sich wirklich viel Mühe und berücksichtigt im internationalen Vergleich vielleicht auch überdurchschnittlich viele Aspekte. Gleichzeitig überlässt RWE einige Risiken der Zukunft. Und dabei sind mögliche Risiken durch erhöhten CO2-Ausstoß und Immission noch gar nicht berücksichtigt. Mit den Risiken sind Kosten verbunden. Manche davon sind finanziell nicht auszugleichen.
S.17: „Zur Vermeidung einer Versauerung und des Stoffaustrages aus dem Kippenkörper in gewachsenen Boden wird vor der nordöstlichen Randböschung ein „Kippenkeil“, also eine Art Puffer, angelegt. So wird ein Stoffaustrag in das oberste Grundwasserstockwerk der Erft-Scholle wirksam vermindert. Zudem werden die Sohlen, also die Arbeitsebenen der Schaufelradbagger, auf der Gewinnungsseite so optimiert, dass die Abbaustrossen in möglichst schwefelarmen Abraumschichten angeordnet werden.“
S.18: „Während der Laufzeit des Tagebaus unterhält RWE Power die Böschungen einschließlich dafür notwendiger wasserwirtschaftlicher Anlagen. Bleibende Böschungen werden unter Berücksichtigung der endgültigen wasserwirtschaftlichen und bodenmechanischen Verhältnisse dauerhaft so standsicher angelegt, dass eine regelmäßige Unterhaltung und eine Überwachung der Verformungen nach Ende des Betriebs nicht erforderlich sind.“
S.20: „Außerdem ist vorgesehen, die Endböschungen des Restsees vor und während der Befüllung permanent durch die Vermessungsabteilung von RWE Power überwachen zu lassen.“
S.22: „Im Plangebiet finden zwar sich keine europäischen Schutzgebiete (FFH- oder Vogelschutzgebiete), das FFH-Teilgebiet „Steinheide“ grenzt aber unmittelbar an die Abbaufläche an. Im Bereich der Abbaufläche liegen hingegen die Naturschutzgebiete „Bürgewald Steinheide“ sowie „Kiesgrube Steinheide“. Erstgenanntes wird am Rand beansprucht, letzteres liegt in der Abbaufläche selber. In der Abbaufläche befinden sich ferner mehrere Landschaftsschutzgebiete, Biotopkatasterflächen und geschützte Landschaftsbestandteile.“
S.30: „Dennoch ist nicht gänzlich auszuschließen, dass einzelne artenschutzrechtliche Betroffenheiten verbleiben, weil entweder die jeweilige Lebensraumqualität erst entwickelt werden muss oder weil der neue Lebensraum im Sinne des Gesetzes zu weit entfernt ist und deshalb bei einigen Arten zudem vorübergehende Störungen nicht völlig ausgeschlossen werden können.“
S.31: „Die Ausnahmeprüfung kommt zu dem Schluss, dass das Vorhaben im überwiegenden öffentlichen Interesse liegt und dass zumutbare Alternativen nicht vorhanden sind.“
S.42: „Eine detaillierte Betrachtung der Gewässer einschließlich einer Darlegung möglicher sümpfungsbedingter Auswirkungen wird in einem späteren wasserrechtlichen Erlaubnisverfahren stattfinden.“
S.42: „Um das Jahr 2045 soll die letzte Braunkohle im Tagebau Hambach gewonnen werden. Der Tagebau soll zu einem Restsee gestaltet und mit Wasser gefüllt werden. Da die Herstellung der Seemulde selbst sowie auch ihre Befüllung weit nach 2030 und damit außerhalb des vorliegenden Rahmenbetriebsplans stattfinden werden, bleibt die detaillierte Planung des Restsees späteren berg- und wasserrechtlichen Genehmigungsverfahren vorbehalten.“
Im Auftrag von Greenpeace hat das Forum Ökologisch Soziale Marktwirtschaft e.V. eine Kurzstudie erstellt und im November 2015 veröffentlicht: „Die gesamte Prozesskette, d.h. vom Abbau über die Verstromung bis zum Nachbergbau, verursacht Kosten, die bisher im Strompreis nicht abgebildet sind und stattdessen von der Gesellschaft getragen werden müssen. In der Studie wird herausgearbeitet, dass allein die Marktpreise von Braunkohlenstrom nicht aussagekräftig sind für die tatsächlichen Kosten der Braunkohle.“
http://www.greenpeace.de/kosten-braunkohle
Derweil bezifferte RWE Power die Nettoschulden im August 2017 auf 21,5 Mrd Euro. RWE hat vielleicht zu lange Zeit nicht an morgen gedacht. In der Zusammenfassung des 3. Rahmenbetriebsplans zum Tagebau Hambach behauptet RWE, dass das Vorhaben im überwiegenden öffentlichen Interesse läge und dass zumutbare Alternativen nicht vorhanden seien.
Genau das stellen wir in Frage.
Montag, 11. September 2017
"Der Braunkohletourist" (Trailer)
Trailer zu "Der Braunkohletourist" from experimentellerrand on Vimeo.
Zitat Anfang
Der 'Braunkohletourist' ist ein Projekt zur Rodungssaison im Hambacher Forst, zur Kraftwerksabschaltung und zur Leitentscheidung der Tagebaue der Landesregierung NRW.
Die energiewirtschaftliche und energiepolitische Erfordernis des Braunkohlenbergbaus besteht nicht mehr. Die Braunkohleverstromung ist zum größten Teil nicht mehr systemrelevant und wird innerhalb der nächsten 10 Jahre zurückgebaut. Das Allgemeinwohl "Versorgungssicherheit" kann die Braunkohlenindustrie nicht mehr exklusiv für sich in Anspruch nehmen. Aufgrund der ausreichend vorhandenen Möglichkeiten der alternativen Stromerzeugung in NRW und darüber hinaus, kann diese Grundannahme nicht mehr überzeugen.
Dem gegenüber stehen folgende Gemeinwohlziele:
- Der Schutz der Bevölkerung vor Gesundheitsgefährdungen durch Quecksilber, Uran und weitere beim Braunkohletagebau freigesetzten giftigen Substanzen
- Der Schutz des Grundwassers
- Der Schutz der sozialen Gefüge von Siedlungen vor den mit einer Umsiedlung verknüpften sozialen Belastungen
- Der Erhalt der landwirtschaftlichen Betriebe
- Der Schutz der Umwelt vor großflächigen Landschaftszerstörungen, Grundwasserinfiltrationen und tektonischen Veränderungen
- Der Schutz vor Lärm durch Tagebaue, Autobahnverlegungen, etc.
- Der Schutz vor polizeilichen Großeinsätzen gegen Klimaschützer
- Der Schutz vor Feinstaubbelastung und CO2-Emissionen
- Die Ermöglichung einer Weiterentwicklung des Energieversorgungssystems in einem nachhaltigen Sinne
- Der Schutz unseres Weltklimas vor einer massiven anthropogenen Erderwärmung
- Der Schutz unseres globalen Lebensraumes
Alle diese genannten Gemeinwohlziele wiegen schwer. Die beiden letztgenannten sind von so existenzieller Bedeutung für den Fortbestand der menschlichen Zivilisation auf unserem Planeten, dass man auf die Förderung fossiler Ressourcen unter Gemeinwohlaspekten auch dann verzichten müsste, wenn die Sicherung der Energieversorgung damit gefährdet wäre. – Glücklicherweise ist sie es nicht!
In diesem Projekt bis 28. Februar 2016 werde ich versuchen, alle Möglichkeiten zu erproben, die Verschleppung der Energiewende in NRW zu verhindern. Unterstützung jeglicher Form erwünscht. Teilen ist das neue Haben.
respect existence or expect resistance.
Das Projekt wird auf jede erdenkliche Weise dokumentiert und es entsteht eine ausführliche Videodokumentation. Ich bin an jeder sachlichen Meinung zu diesem Themenkomplex interessiert. Mailt mir unter todde@experimentellerrand.de. Ich bin sehr gespannt auf dieses Experiment. Rheinisches Revier, ich komme.
Zitat Ende
Sonntag, 10. September 2017
Abschied vom Walde
Felix Mendelssohn Bartholdy: Abschied vom Walde
https://www.youtube.com/watch?v=ThwVQfZ0-UM&list=PLN-ZVQ9Hc8I5vIHJIJTi67P6mz1HN5oBM
O Thäler weit, o Höhen,
o schöner, grüner Wald,
du meiner Lust und Wehen
andächt'ger Aufenthalt!
Da draußen, stets betrogen,
saust die geschäft'ge Welt,
|: schlag' noch einmal die Bogen
um mich, du grünes Zelt! :|
Wenn es beginnt zu tagen,
die Erde dampft und blinkt,
die Vögel lustig schlagen,
dass dir dein Herz erklingt:
da mag vergeh'n, verwehen
das trübe Erdenleid,
|: da sollst du auferstehen
in junger Herrlichkeit! :|
Da steht im Wald geschrieben
ein ernstes, stilles Wort
von rechtem Tun und Lieben,
und was des Menschen Hort.
Ich habe treu gelesen
die Worte, schlicht und wahr,
|: und durch mein ganzes Wesen
ward's unaussprechlich klar. :|
Bald werd' ich dich verlassen,
fremd in der Fremde geh'n,
auf buntbewegten Gassen
des Lebens Schauspiel seh'n;
und mitten in dem Leben
wird deines Ernsts Gewalt
|: mich Einsamen erheben,
so wird mein Herz nicht alt. :|
https://www.youtube.com/watch?v=ThwVQfZ0-UM&list=PLN-ZVQ9Hc8I5vIHJIJTi67P6mz1HN5oBM
O Thäler weit, o Höhen,
o schöner, grüner Wald,
du meiner Lust und Wehen
andächt'ger Aufenthalt!
Da draußen, stets betrogen,
saust die geschäft'ge Welt,
|: schlag' noch einmal die Bogen
um mich, du grünes Zelt! :|
Wenn es beginnt zu tagen,
die Erde dampft und blinkt,
die Vögel lustig schlagen,
dass dir dein Herz erklingt:
da mag vergeh'n, verwehen
das trübe Erdenleid,
|: da sollst du auferstehen
in junger Herrlichkeit! :|
Da steht im Wald geschrieben
ein ernstes, stilles Wort
von rechtem Tun und Lieben,
und was des Menschen Hort.
Ich habe treu gelesen
die Worte, schlicht und wahr,
|: und durch mein ganzes Wesen
ward's unaussprechlich klar. :|
Bald werd' ich dich verlassen,
fremd in der Fremde geh'n,
auf buntbewegten Gassen
des Lebens Schauspiel seh'n;
und mitten in dem Leben
wird deines Ernsts Gewalt
|: mich Einsamen erheben,
so wird mein Herz nicht alt. :|
Donnerstag, 7. September 2017
Hambacher Forst, eine forensische Bestandsaufnahme
100 Studenten, zwei Universitäten, 10.000 Bilder
http://www.andreasmagdanz.de/index.php?id=1001&linkurl=hambacher-forst-aufruf_de.txt
Nordrhein-Westfalen, Hambacher Forst, Fr., 19. Juli 2015, 14.00 Uhr. 100 Studenten der HAWK, der Hochschule für angewandte Kunst und Wissenschaft, Hildesheim, Holzminden, Göttingen und der RWTH, der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule, Aachen.
In einem Abstand von 150 m zum Wald, bilden sie eine Menschenkette von nahezu 1 km, ein beeindruckendes Bild, ein spürbares Potential kreativer, positiver Energie.
http://www.andreasmagdanz.de/index.php?id=1001&linkurl=hambacher-forst-aufruf_de.txt
Nordrhein-Westfalen, Hambacher Forst, Fr., 19. Juli 2015, 14.00 Uhr. 100 Studenten der HAWK, der Hochschule für angewandte Kunst und Wissenschaft, Hildesheim, Holzminden, Göttingen und der RWTH, der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule, Aachen.
In einem Abstand von 150 m zum Wald, bilden sie eine Menschenkette von nahezu 1 km, ein beeindruckendes Bild, ein spürbares Potential kreativer, positiver Energie.
Sonntag, 3. September 2017
Dialog-Werkstatt: "Energiegewinnung im Rheinischen Revier"
Einander zuhören. Verantwortung übernehmen. Alternativen finden.
11. September 2017, 18:30 bis ca. 21:00 Uhr
ev. Gemeindehaus Buir, Bahnstraße 42, 50170 Kerpen-Buir
Veranstalter: energieliga.org
Spende für die Raummiete erwünscht – Richtwert 5 €
Aufgrund der Räumlichkeiten und des Formats werden wir die Teilnehmerzahl auf ca. 40-50 Personen begrenzen. Die Veranstaltung steht in einem lokalen Bezug zu Manheim, dem Hambacher Forst und dem Braunkohletagebau Hambach.
Zu Beginn der Veranstaltung bieten wir 5 - 6 Personen aus verschiedenen Bereichen die Gelegenheit, mit einem kurzen Impulsvortrag (ca. 5 - 6 Min.) die eigene Position darzulegen. Die angefragten Personen vertreten folgende Bereiche: Wirtschaftsunternehmen, Landesregierung NRW, Umweltverbände, Wissenschaft, Ort mit Umsiedlungsstatus und Baumbesetzung im Hambacher Wald.
Nach den Impulsvorträgen, für die wir in Summe eine halbe Stunde einplanen, teilen sich alle Anwesenden in Kleingruppen auf. In diesen Kleingruppen erhalten die Anwesenden die Möglichkeit, über den eigenen Tellerrand hinauszuschauen, Perspektiven zu wechseln und sich für einen wertschätzenden Dialog zu öffnen.
Ziel der Veranstaltung ist, dass wir einander zuhören und Verantwortung übernehmen. Wir wollen damit die Voraussetzung schaffen, um gemeinsam Lösungen finden zu können, mit denen alle gut leben können.
11. September 2017, 18:30 bis ca. 21:00 Uhr
ev. Gemeindehaus Buir, Bahnstraße 42, 50170 Kerpen-Buir
Veranstalter: energieliga.org
Spende für die Raummiete erwünscht – Richtwert 5 €
![]() |
Foto: Evangelische Gemeinde zu Düren
|
Aufgrund der Räumlichkeiten und des Formats werden wir die Teilnehmerzahl auf ca. 40-50 Personen begrenzen. Die Veranstaltung steht in einem lokalen Bezug zu Manheim, dem Hambacher Forst und dem Braunkohletagebau Hambach.
Zu Beginn der Veranstaltung bieten wir 5 - 6 Personen aus verschiedenen Bereichen die Gelegenheit, mit einem kurzen Impulsvortrag (ca. 5 - 6 Min.) die eigene Position darzulegen. Die angefragten Personen vertreten folgende Bereiche: Wirtschaftsunternehmen, Landesregierung NRW, Umweltverbände, Wissenschaft, Ort mit Umsiedlungsstatus und Baumbesetzung im Hambacher Wald.
Nach den Impulsvorträgen, für die wir in Summe eine halbe Stunde einplanen, teilen sich alle Anwesenden in Kleingruppen auf. In diesen Kleingruppen erhalten die Anwesenden die Möglichkeit, über den eigenen Tellerrand hinauszuschauen, Perspektiven zu wechseln und sich für einen wertschätzenden Dialog zu öffnen.
Ziel der Veranstaltung ist, dass wir einander zuhören und Verantwortung übernehmen. Wir wollen damit die Voraussetzung schaffen, um gemeinsam Lösungen finden zu können, mit denen alle gut leben können.
Mittwoch, 30. August 2017
BUND: Eilantrag Rodungsstopp Hambacher Wald
BUND: "Mit einem heute (22. August 2017) beim Verwaltungsgericht Köln eingereichten Eilantrag will der nordrhein-westfälische Landesverband des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) einen Rodungsstopp für den Hambacher Wald erzwingen. „Jeder Quadratmeter dieses einzigartigen und eigentlich streng geschützten Lebensraums ist es wert, gerettet zu werden“, sagte der BUND-Landesvorsitzende Holger Sticht."
https://www.bund-nrw.de/presse/detail/news/eilantrag-fuer-rodungsstopp-im-hambacher-wald/
Wikipedia: "Der Rhein-Erft-Kreis zählt mit nur circa elf Prozent Waldanteil und einem Pro-Kopf-Anteil von circa 177 m² zu den waldärmsten Kreisen in Nordrhein-Westfalen. [...] Mit der beschlossenen Erweiterung des Braunkohletagebaus Hambach fielen nochmals circa 1300 Hektar Wald weg und der Waldanteil verringert sich damit weiter auf circa acht Prozent. Vor diesem Hintergrund wurde im Erftkreis ein Waldvermehrungsprogramm initiiert. Innerhalb von neun Pflanzperioden (1993/1994 – 2001/2002) wurden bisher circa 150 Hektar neu aufgeforstet."
https://de.wikipedia.org/wiki/Rhein-Erft-Kreis
Rhein-Erft-Kreis, Der Landrat: "Im Rhein-Erft-Kreis sind acht Gebiete als Lebensräume von gemeinschaftlichem Interesse nach der FFH-Richtlinie ausgewiesen worden, und zwar fünf Waldgebiete und drei Gewässer."
http://www.rhein-erft-kreis.de/planung-schutzgebiete/artikel/florafaunahabitatgebiete-und-vogelschutzgebiete
Der Hambacher Wald fehlt bisher in dieser Liste.
https://www.bund-nrw.de/presse/detail/news/eilantrag-fuer-rodungsstopp-im-hambacher-wald/
Wikipedia: "Der Rhein-Erft-Kreis zählt mit nur circa elf Prozent Waldanteil und einem Pro-Kopf-Anteil von circa 177 m² zu den waldärmsten Kreisen in Nordrhein-Westfalen. [...] Mit der beschlossenen Erweiterung des Braunkohletagebaus Hambach fielen nochmals circa 1300 Hektar Wald weg und der Waldanteil verringert sich damit weiter auf circa acht Prozent. Vor diesem Hintergrund wurde im Erftkreis ein Waldvermehrungsprogramm initiiert. Innerhalb von neun Pflanzperioden (1993/1994 – 2001/2002) wurden bisher circa 150 Hektar neu aufgeforstet."
https://de.wikipedia.org/wiki/Rhein-Erft-Kreis
Rhein-Erft-Kreis, Der Landrat: "Im Rhein-Erft-Kreis sind acht Gebiete als Lebensräume von gemeinschaftlichem Interesse nach der FFH-Richtlinie ausgewiesen worden, und zwar fünf Waldgebiete und drei Gewässer."
http://www.rhein-erft-kreis.de/planung-schutzgebiete/artikel/florafaunahabitatgebiete-und-vogelschutzgebiete
Der Hambacher Wald fehlt bisher in dieser Liste.
Montag, 28. August 2017
BUND: Wir sind die Rote Linie
BUND: "3.000 Klimaschützer*innen haben am
Braunkohlentagebau Hambach eine "Rote Linie gegen Kohle" gezogen, um
damit ihre Forderung nach einem schnellen Kohleausstieg zu
unterstreichen."
Sonntag, 27. August 2017
Verheizte Heimat
mutbuergerdokus.de: "Ergänzend zu den hervorragenden Führungen von Naturführer und Waldpädagoge „Waldmeister“ Michael Zobel und Eva Töller durch den Hambacher Forst gibt es seit kurzem auch Wanderungen von Oliver Kanneberg (Betroffener) und Thomas Milika (Geograph) mit fachkompetenten Einblicken in die Lebensrealität von dem Untergang geweihten Dörfern nahe der Abbruchkante am Tagebau Garzweiler II. Die Exkursionen finden an jedem letzten Sonntag des Monats ab dem Dorfplatz Kuckum/Kuckumer Quellenweg statt. Festes Schuhwerk wird benötigt. Anmeldungen bitte unter verheizteheimat [at] gmx.de."
http://www.mutbuergerdokus.de/html/aktionen/2017_07_30_verheizte-heimat-doerfer-tagebau-garzweiler-ii.htm
Norbert Winzen: "Ich laufe beim "Run for your life“ mit, weil meine Familie zum zweiten Mal vom gleichen Braunkohletagebau für eine aussterbende Energieform vertrieben wird. Und zum zweiten Mal soll ein wunderschöner alter Bauernhof als Familienmittelpunkt für 26 Menschen aus drei Generationen verschwinden."
http://www2.runforyourlife.nu/en/runners/norbert-winzen/
46 Seiten in der Kategorie „Abgebaggerter Ort im Rheinischen Braunkohlerevier“
https://de.wikipedia.org/wiki/Kategorie:Abgebaggerter_Ort_im_Rheinischen_Braunkohlerevier
http://www.mutbuergerdokus.de/html/aktionen/2017_07_30_verheizte-heimat-doerfer-tagebau-garzweiler-ii.htm
Norbert Winzen: "Ich laufe beim "Run for your life“ mit, weil meine Familie zum zweiten Mal vom gleichen Braunkohletagebau für eine aussterbende Energieform vertrieben wird. Und zum zweiten Mal soll ein wunderschöner alter Bauernhof als Familienmittelpunkt für 26 Menschen aus drei Generationen verschwinden."
http://www2.runforyourlife.nu/en/runners/norbert-winzen/
46 Seiten in der Kategorie „Abgebaggerter Ort im Rheinischen Braunkohlerevier“
https://de.wikipedia.org/wiki/Kategorie:Abgebaggerter_Ort_im_Rheinischen_Braunkohlerevier
Freitag, 25. August 2017
Kein schöner Land
Für die Bewohner von Manheim, die am Rande des Tagebau Hambach leben bzw. lebten und zum größten Teil bereits dem Tagebau gewichen sind, hat Hubert Perschke einen Bildband zu Manheim und seinen Bewohnern verlegt, um die Erinnerungen an das Dorf wach zu halten. Das Erinnerungsalbum "Mein Manheim" ist käuflich zu erwerben.
Eine Ausstellung wird unter dem Titel "Vergangenheit – Verlust – Veränderung" am Samstag, 9. September 2017 um 16:00 in Blankenheim eröffnet.
https://www.transition-initiativen.de/events/ausstellung-vergangenheit-verlust-veraenderung
Die Ausstellung „Ruhe, aber nicht in Frieden“ – Bilder aus dem Hambacher Forst von Hubert Perschke ging am Freitag, 12. Mai 2017, zu Ende.
https://gruene-juelich.de/2017/05/09/finissage-im-gruenen-buero/
1. Kein schöner Land in dieser Zeit
als hier das unsre weit und breit,
wo wir uns finden wohl unter Linden
zur Abendzeit.
2. Da haben wir so manche Stund
gesessen da in froher Rund
und taten singen, die Lieder klingen
im Eichengrund.
3. Dass wir uns hier in diesem Tal
noch treffen so viel hundertmal,
Gott mag es schenken, Gott mag es lenken,
er hat die Gnad.
4. Nun, Brüder, eine gute Nacht,
der Herr im hohen Himmel wacht;
in seiner Güten uns zu behüten,
ist er bedacht!
Melodie und Text: Anton Wilhelm von Zuccalmaglio (1803–1869), nach einer älteren Melodie, in: Kretzschmer/Zuccalmaglio, Deutsche Volkslieder mit ihren Original-Weisen, Berlin 1838–1840
http://www.liederprojekt.org/lied29166-Kein-schoener-Land.html
Eine Ausstellung wird unter dem Titel "Vergangenheit – Verlust – Veränderung" am Samstag, 9. September 2017 um 16:00 in Blankenheim eröffnet.
https://www.transition-initiativen.de/events/ausstellung-vergangenheit-verlust-veraenderung
Die Ausstellung „Ruhe, aber nicht in Frieden“ – Bilder aus dem Hambacher Forst von Hubert Perschke ging am Freitag, 12. Mai 2017, zu Ende.
https://gruene-juelich.de/2017/05/09/finissage-im-gruenen-buero/
1. Kein schöner Land in dieser Zeit
als hier das unsre weit und breit,
wo wir uns finden wohl unter Linden
zur Abendzeit.
2. Da haben wir so manche Stund
gesessen da in froher Rund
und taten singen, die Lieder klingen
im Eichengrund.
3. Dass wir uns hier in diesem Tal
noch treffen so viel hundertmal,
Gott mag es schenken, Gott mag es lenken,
er hat die Gnad.
4. Nun, Brüder, eine gute Nacht,
der Herr im hohen Himmel wacht;
in seiner Güten uns zu behüten,
ist er bedacht!
Melodie und Text: Anton Wilhelm von Zuccalmaglio (1803–1869), nach einer älteren Melodie, in: Kretzschmer/Zuccalmaglio, Deutsche Volkslieder mit ihren Original-Weisen, Berlin 1838–1840
http://www.liederprojekt.org/lied29166-Kein-schoener-Land.html
Mittwoch, 23. August 2017
Niederrheinische Bucht: Zahlen und Fakten
Für den Hambacher Forst ist das Regionalforstamt Rureifel-Jülicher Börde als Untere Forstbehörde zuständig.
https://www.wald-und-holz.nrw.de/ueber-uns/einrichtungen/regionalforstaemter/rureifel-juelicher-boerde/
Die Niederrheinische Bucht wird im Osten vom Rheinischen Schiefergebirge begrenzt und breitet sich trichterförmig nach Norden und Westen aus. Die Grenze zum nördlich anschließenden Niederrheinischen Tiefland ist orographisch nicht auffällig und im wesentlichen durch sich ändernde Boden- und Klimaeigenschaften bedingt. Im Süden und Westen grenzt die Niederrheinische Bucht an die Eifel. Der horstartige Höhenzug der Ville trennt die linksrheinischen Flächen in die westlich gelegene Jülich-Zülpicher Börde und die östlich sich erstreckende Köln-Bonner Rheinebene. Die höchsten Erhebungen finden sich mit Höhen ca. 260 m ü NN im Drachenfelser Ländchen und auf der Sophienhöhe. Das Gebiet wird durch Rhein, Erft und Rur entwässert.
https://www.wald-und-holz.nrw.de/wald-in-nrw/wuchsgebiete/niederrheinische-bucht/
https://www.wald-und-holz.nrw.de/ueber-uns/einrichtungen/regionalforstaemter/rureifel-juelicher-boerde/
Die Niederrheinische Bucht wird im Osten vom Rheinischen Schiefergebirge begrenzt und breitet sich trichterförmig nach Norden und Westen aus. Die Grenze zum nördlich anschließenden Niederrheinischen Tiefland ist orographisch nicht auffällig und im wesentlichen durch sich ändernde Boden- und Klimaeigenschaften bedingt. Im Süden und Westen grenzt die Niederrheinische Bucht an die Eifel. Der horstartige Höhenzug der Ville trennt die linksrheinischen Flächen in die westlich gelegene Jülich-Zülpicher Börde und die östlich sich erstreckende Köln-Bonner Rheinebene. Die höchsten Erhebungen finden sich mit Höhen ca. 260 m ü NN im Drachenfelser Ländchen und auf der Sophienhöhe. Das Gebiet wird durch Rhein, Erft und Rur entwässert.
https://www.wald-und-holz.nrw.de/wald-in-nrw/wuchsgebiete/niederrheinische-bucht/
Dienstag, 22. August 2017
Aktuelle Termine
In diesen Tagen gibt es einige Veranstaltungen zum Thema Energie.
Und es kommen laufend neue Veranstaltungen hinzu.
https://www.transition-initiativen.de/themen/energie/termine
Und es kommen laufend neue Veranstaltungen hinzu.
https://www.transition-initiativen.de/themen/energie/termine
Montag, 21. August 2017
Podiumsdiskussion: Was kommt nach der Braunkohle?
20. August 2017, 15 – 17 Uhr
Stadthalle Erkelenz
https://www.kultur-erkelenz.de/event/braunkohle/
Das Podium:
https://www.pscp.tv/w/1vOxwOeypNoxB
Ein Filmteam vom WDR war dabei. Der Beitrag in der Lokalzeit Aachen am 21.08.2017:
http://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/lokalzeit-aachen/video-lokalzeit-aus-aachen-1356.html
Stadthalle Erkelenz
https://www.kultur-erkelenz.de/event/braunkohle/
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| Klimacamp und RWE: interkulturelle Begegnung mit Austausch der Kontaktdaten |
Das Podium:
- Torsten Moll, Bewohner von Holzweiler
- Janna Aljets, Referentin der BUNDjugend
- Karin Walter, Moderatorin
- Manfred Maresch, Bezirksleiter der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie und Energie im Bezirk Alsdorf
- Dr. Stefan Gärtner, Strukturwandelforscher vom Institut Arbeit und Technik der Ruhr Uni
https://www.pscp.tv/w/1vOxwOeypNoxB
Ein Filmteam vom WDR war dabei. Der Beitrag in der Lokalzeit Aachen am 21.08.2017:
http://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/lokalzeit-aachen/video-lokalzeit-aus-aachen-1356.html
Sonntag, 20. August 2017
„Wald statt Kohle“ – Führungen im Hambacher Forst
mutbuergerdokus.de: "An der inzwischen 40. Waldführung durch den Hambacher Forst nahmen ca. 200 große und kleine, junge und alte, von nah und fern angereiste Braunkohlegegner von und mit Naturführer/Waldpädagoge Michael „Waldmeister“ Zobel und Eva Töller teil."
http://www.mutbuergerdokus.de/html/aktionen/2017_08_20_wald-statt-kohle-hambacher-forst.htm
Die nächsten Termine:
https://hambacherforst.org/mach-mit/waldspaziergang/
http://www.mutbuergerdokus.de/html/aktionen/2017_08_20_wald-statt-kohle-hambacher-forst.htm
Die nächsten Termine:
https://hambacherforst.org/mach-mit/waldspaziergang/
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